Dominik Wilgenbus


studierte von 1987 bis 1991 Regie bei Prof. August Everding in München und arbeitet seitdem als freischaffender Regisseur, Übersetzer und Autor.

Seine Regietätigkeit im Musiktheater führte ihn nach München ans Gärtnerplatztheater („Die diebische Elster“, 3 Offenbach–Einakter), an die Wiener Volksoper („Die Herzogin von Chicago“, DVD bei CAPRICCIO) sowie an die Opernhäuser u.a. von Dortmund („Die lustigen Weiber von Windsor“, „Hänsel und Gretel“, „La Bohème“), Augsburg („Der Stein der Weisen“), Klagenfurt („Wiener Blut“, „Don Pasquale“, „Into the Woods“), Leipzig („Die Schöne Helena“, „Zar und Zimmermann“) und Chemnitz („Rusalka“).

Als Schauspielregisseur arbeitete er an Theatern u.a. in München („In 80 Tagen um die Welt“, „Cyrano de Bergerac“, „Mirandolina“, „In der Einsamkeit der Baumwollfelder“), Meiningen (“Der Impresario von Smyrna”, „Bullets over Broadway“, „Die Comedian Harmonists“, „The Black Rider“), Dortmund („Dialog in D–Dur“) und Ingolstadt („My fair Lady“).

Für den Münchner Barocksommer inszenierte er Händels „Orlando“ mit dem Carissimi-Consort und Alexander Weimann, für den Wiener „Klangbogen“ das „Bezaubernde Fräulein“, beim Haager Theatersommer „Amadeus“, „Der eingebildete Kranke“ und „Die 3 Musketiere“ sowie für den J:opera Festivalsommer zum Haydn-Jubiläumsjahr dessen „Welt auf dem Mond“ unter dem Dirigat von Julia Jones.

Am Metropoltheater München, dessen Mitbegründer er ist, brachte er 2001 die kleine Fassung des von HC Mylla und ihm geschriebenen „Heidi – das Heimatmusical“ heraus, das drei Jahre später an der Musikalischen Komödie Leipzig in großer Fassung seine Uraufführung erlebte und dort nunmehr in der 6. Spielzeit auf dem Spielplan steht.

Seit 2004 ist er Dozent an der Musikhochschule Nürnberg–Augsburg. Mit seinen Studenten erarbeitete er bisher Inszenierungen u.a. von „Figaros Hochzeit“ und „Die Fledermaus“.

2007 inszenierte er im Rahmen des Internationalen Opernkurses der Jeunesses Musicales auf Schloß Weikersheim Rossinis “La Cenerentola“.

Mit seinem literarisch–musikalischen Solo “Mein Wagner” tritt er seit 1997 auf, als Hörbuch erschienen bei ProArte–Tonlabor.