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| Kritik -> Presse | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Robert Jungwirth auf klassikinfo.de:
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(München, 25. August 2007) Wer hätte gedacht, dass Dominik
Wilgenbus nicht nur seine erzkomische Inszenierung von Rossinis "La
Cenerentola" oder Haydns "Orlando Paladino" in der Pasinger Fabrik,
sondern auch seine freche "Heimliche Ehe" im Hubertussaal von Schloss
Nymphenburg noch toppen kann. |
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Süddeutsche Zeitung vom 3. Aug 06 Mit den feinen Düften der Liebe Die Kammeroper triumphiert mit Cimarosa in Nymphenburg Es ist der Abend, auf den das Werk Domenico Cimarosas seit seiner Entstehung gewartet hat...bietet diese Oper herrlich blumige Melodien, viel sangliche Süße und wunderbare verzierende Einfälle. Und an diesem Punkt beginnt das Wunder von Nymphenburg, wo im Hubertussaal die Münchener Kammeroper nun „Die Heimliche Ehe“ vom Schlick des schalen Lachens befreite. Alexander Krampe, dessen prächtige Arrangements einst den Ruhm der Oper in Pasing mitbegründet hatten, hat hier sein Meisterstück geliefert. Vielleicht, weil er sich ein klein wenig mehr Freiheit als sonst nahm, sodann die Struktur aufbrach, die unsäglichsten Wiederholungen verknappte und mit Variationen anreicherte... Das Spiel der Klangfarben trägt Dominik Wilgenbus in seine Inszenierung hinein, verdeutlicht durch die verschiedenen Pastell-Töne der Kostüme in einem überhöhten Rokoko-Stil... Wilgenbus schärft mit phantastisch leichter Hand den Konflikt zwischen einem Bürgertum, das Geld hat und auf einen Adelstitel schielt, und dem Adel, der in erstarrter Würde pleite ist. Das ist so reizend gezeichnet, so schwerelos, dass aus diesem Konflikt eine präzise Paraphrase von Eitelkeit und Aufstiegswillen an sich erwächst, zeitlos gültig und fein gewürzt mit den Düften der Liebe. Dazu betätigt sich Wilgenbus selbst als findig reimender Erzähler, so musikalisch, dass man sich in Salzburg und anderswo an ihm ein Beispiel nehmen sollte: so geht’s, wenn man Rezitative (teilweise) durch Sprechtext ersetzen will. Dazu kommen sechs fabelhafte Solisten, denen allen eine große Zukunft bevorsteht... Das ist Jugend, die viel kann, viel will, und großartig dabei ausschaut. Beispielhaft. Egbert Tholl |
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Das muss
nicht so sein, meint seit einigen Jahren die Kammeroper München... weiterlesen-> |
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Münchner
Merkur vom 7. Juni 2004
Süddeutsche Zeitung vom
8. Juni 2004 TZ vom 8.Juni 2004
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