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Im Weißen Rössl

Singspiel von Hans Müller und Erik Charell
Musik von Ralph Benatzky
Musikalische Einlagen von Robert Stolz, Robert Gilbert und
Bruno Granichstaedten

 

Das Werk

Um die Jahrhundertwende als Schwank (Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg) beliebt und erfolgreich, wird das "Weiße Rössl" Anfang der dreissiger Jahre vom Theaterproduzenten Erik Charell neu belebt und zum Singspiel aufgeputzt: die Musik von nicht weniger als vier namhaften Komponisten (Ralph Benatzky, Robert Stolz, Robert Gilbert und Bruno Granichstaedten) sowie ein phänomenaler Aufwand (3000 Komparsen, 500.000 Mark allein für die Ausstattungskosten) sorgen für einen Erfolg sondergleichen. Zwei Millionen Zuschauer in eineinhalb Jahren in Berlin: es folgen über 500 ausverkaufte Vorstellungen in München, etwa 1000 in Wien sowie ein internationaler Siegeszug (Paris, London, New York).

In der Nazizeit verpönt und geächtet, erlebt das Stück in den Fünfzigern und Sechzigern eine Renaissance, wird verfilmt, verkitscht und vor allem verkauft. Bis zum heutigen Tag wurde es allein im deutschsprachigen Raum an die tausend Mal inszeniert. In den Neunzigern erwacht das "Rössl " abermals zu ungeahnt neuem Leben - als selbstironische Kleinfassung findet es sich, verschlankt und abseits von staubiger Operettenroutine, auf Kabarett- und Kleinkunstbühnen wieder, wo die Erfolgsstory ungebremst weitergeht.

 

Der Inhalt

Die Wirtin des Gasthauses "Zum Weißen Rössl" Josepha Vogelhuber hat in Leopold, ihrem Zahlkellner, einen glühenden Verehrer. Sie selbst jedoch hat ein Auge auf den Rechtsanwalt Dr. Siedler geworfen, der sich allerdings mehr für Ottilie Giesecke interessiert. Wie sich herausstellt, vertritt Dr. Siedler in einem Prozess, den Ottilies Vater gegen seinen Konkurrenten Sülzheimer führt, dessen Interessen. Giesecke unterstützt die sich anbahnende Liaison, da der Anwalt der Gegenseite unter diesen Umständen nützlich sein könnte.
Sülzheimer läßt wiederum durchblicken, dass der Streit beigelegt werden könnte, wenn es zur Verbindung seines Sohnes mit Ottilie käme; Sülzheimer junior jedoch interessiert sich für die Professorentochter Klärchen.
Josepha hat unterdessen ihr Werben um Dr. Siedler so verstärkt, dass der enttäuschte Leopold es nicht mehr mit ansehen kann und seinen Rauswurf provoziert. Aber Josepha kann ihn nicht entbehren, weil seine Majestät Kaiser Franz Joseph sich zu einem Besuch angekündigt hat. Der Empfang des Kaisers geht gründlich daneben. Aber herzensgut, wie Franz Joseph nun einmal ist, richtet er die Dinge: Josepha nimmt Leopold zum Ehemann, Dr. Siedler bekommt Ottilie und Sülzheimer sein Klärchen.

 



 
 

 




 

Im Weißen Rössl

Singspiel von Hans Müller und Erik Charell
Musik von Ralph Benatzky

Arrangement

Regie

Musikalische Leitung

Bühne

Kostüme

Choreographie

Regieassistenz
Alexander Krampe

Ronald Pries

Carlos Domínguez-Nieto


Erwin Kloker

Eva Hahn-Lüps

Petra Popovtschak

Margit Gilch


 


Premiere 21. Januar 2005
in der Pasinger Fabrik

 

Eine Koproduktion von „Projekt Kammeroper in München e.V.“ und „Münchens Kleinstes Opernhaus“ in der Pasinger Fabrik

Das Ensemble:
     

 

Leopold Brandmeyer

Josepha Vogelhuber

Wilhelm Giesecke

Ottilie, seine Tochter

Dr. Siedler

Sigismund Sülzheimer

Prof. Hinzelmann/
Kaiser

Klärchen

Michael Braun

Anne Bredow

Andreas Seyferth

Leonore Laabs

Markus Durst

Stefan Kastner


Titus Horst

Kathrin Anna Stahl
Heike Maria Förster

Piccolo    

 

 


Das Orchester

   

 

Flöte

Klarinette

Violine

Violoncello

Bassposaune

Gitarre

Kontrabass

Drumset

 

Christiane Steffens

Christophe Gördes

Katrin Wollenweber

Thomas Wollenweber

Franz Schledorn

Adrian Reiter

Peter Cudek

Hajo von Hadeln

 
   
  Bildgalerie Fotos von Tobias Melle
 
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