AMADEUS – Genie zwischen Freiheit und Leidenschaft

Eine Reise in Musik & Text
von Alexander Krampe und Dominik Wilgenbus

Dominik Wilgenbus – Regie und Erzähler
Alexander Krampe – Arrangements
Peter Engel – Bühne
Uschi Haug – Kostüme

Maximilian Nowka – Schauspiel
Ian Spinetti – Tenor

Premiere am 15. September 2018

Hubertussaal, Schloss Nymphenburg

Eine Produktion von „Projekt Kammeroper in München e.V.“

Die nächsten Termine

Donnerstag, 05. Dezember 2019 | 19:30 Uhr
Amadeus – Genie zwischen Freiheit und Leidenschaft
Cuvilliés-Theater, München
Sonntag, 29. Dezember 2019 | 19:30 Uhr
Amadeus – Genie zwischen Freiheit und Leidenschaft
Cuvilliés-Theater, München
Donnerstag, 02. Januar 2020 | 19:30 Uhr
Amadeus – Genie zwischen Freiheit und Leidenschaft
Cuvilliés-Theater, München

Inhalt

Spieldauer ca. 2 Stunden

Mit dem legendären Fußtritt des Grafen Arco endete nicht nur Mozarts Arbeitsverhältnis mit Erzbischof Hieronymus, seinem Salzburger Dienstherren, sondern auch seine eingeengte Position im Räderwerk des ständischen Ancien Régime. Im Alter von 25 Jahren löste er sich endgültig von Salzburg und damit auch vom Vater, und ging nach Wien, um dort als freischaffender Künstler zu existieren. Frei von allen Verpflichtungen innerhalb des höfischen Dienstes lebte der frisch verliebte Mozart in Wien anfangs beglückt, heiter und voll einer Zuversicht, die sich freilich bald als optimistisch erweisen sollte. Maximilian Nowka in der Rolle des jungen Mozart vermittelt szenisch in authentisch rekonstruierten Monologen und fiktiven Gesprächen Einblicke in diese entscheidende Phase aus dem Leben des Komponisten.

 

Mozart schrieb in dieser für ihn persönlich sehr prägenden Umbruchphase zahlreiche Werke. In Gegenwart seiner Konstanze arbeitete er so beschwingt wie lange nicht. Der Tenor Tianji Lin und das Orchester der Kammeroper München spielen dazu Bearbeitungen aus Opern, Instrumental-, Orchester- und Kammermusikwerken, die Mozart in dieser künstlerisch überaus fruchtbaren Phase geschaffen hat.

TRAILER

Ian Spinetti

Der 1995 geborene brasilianische Tenor Ian Spinetti begann sein Gesangsstudium an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Brasilia bei Francisco Frias.

Über ein Auswahlsingen der renommierten Internationalen Chorakademie Lübeck unter ihrem künstlerischen Leiter Rolf Beck kam der junge Tenor für erste Gesangsprojekte nach Europa. 2015 wurde er  als Solist bei der First International Residency“ an der „Lyrical Opera of Chicago“ aufgenommen und belegte dort Kurse bei Craig Terry, Julia Faulkner, Marcel Boone und Margret Hoonig. 2016 setzte er sein Studium am Leopold Mozart Zentrum in Augsburg bei Dominik Wortig fort. Im Chor der Thüringer Bachwochen sang Ian Spinetti 2016 zahlreiche Werke von Johann Sebastian Bach unter Helmuth Rilling. Schon bald wurde er eingeladen, bei Konzerten der Chorakademie Lübeck Solopartien (z.B. in Bachs h-moll Messe) zu übernehmen. Auch andere Veranstalter wurden schnell auf ihn aufmerksam und engagierten  ihn u.a. für die die Solopartie in Rossinis „Petite Messe Solennelle“.

In 2019 gewann Ian Spinetti beim slowakischen Wettbewerb Mikulas Schneider-Trnavsky den ersten Preis und den Preis für die beste Interpretation eines Liedes von Mikulas Schneider Trnavsky. Sein Operndebüt gab Ian Spinetti 2019 als Jaquino in Beethovens „Fidelio“ bei der Oper Burg Gars.

Maximilian Nowka

 Foto: Alexander Stingl

Der gebürtige Hamburger absolvierte seine Schauspielausbildung von 2000-2003 am renommierten Hamburger Schauspielstudio Frese. Von 2003 bis 2007 war er festes Ensemblemitglied am Theater Plauen-Zwickau. Seit 2007 lebt er in Berlin und ist als Sänger und Schauspieler an den verschiedensten Theatern im deutschsprachigen Raum tätig. Neben kleineren Auftritten in Film und Fernsehen, tritt er seit 2014 sehr erfolgreich mit seinem Soloabend über den Schauspieler und Sänger Max Hansen „War´n Sie schon mal in mich verliebt?“ auf kleinen und größeren Bühnen auf.

Seit 2017 spielt er in „La Cage aux folles“ (Theater Plauen-Zwickau) die Rolle von Albin/Zaza und im Admiralspalast Berlin die Rolle von Wilhelm Voigt in der Produktion „Der Hauptmann von Köpenick – Das Musical“, die ab 2019 auf Tour geht. Bei der Kammeroper München ist Maximilian Nowka als Tante in der aktuellen Operetten-Produktion „Charleys Tante“ zu erleben.

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