Das Gespenst von Canterville (nach O. Wilde)

Das Gespenst von Canterville

Komische Oper in zwei Akten nach Oscar Wilde

Musik von George Gershwin, Henry Purcell und John Dowland
in deutscher Sprache, ohne Übertitel

Libretto von Dominik Wilgenbus
Arrangement: Alexander Krampe

Regie: Dominik Wilgenbus
Musikalische Leitung: Johanna Soller

Solisten und Orchester der Kammeroper München

 

PREMIERE 28. August 2019

im Hubertussaal, Schloss Nymphenburg

Eine Produktion von „Projekt Kammeroper in München e.V.“

Die nächsten Termine

Freitag, 29. November 2019 | 20:00 Uhr
Das Gespenst von Canterville (Gastspiel)
Bürgerhaus, Pullach
Sonntag, 26. Januar 2020 | 19:00 Uhr
Das Gespenst von Canterville – Gastspiel
Theater Casino Zug (CH), Festsaal
Dienstag, 28. April 2020 | 20:00 Uhr
Das Gespenst von Canterville – Gastspiel
Haus der Kultur

INSZENIERUNG

Mit der Erzählung vom altenglischen Schlossgespenst, über das die Schrecken der modernen Zeiten in Gestalt einer amerikanischen Familie hereinbrechen, entfesselte Oscar Wilde 1887 den wohl vergnüglichsten Spuk der Literaturgeschichte. Weder Film noch Musical ließen sich diese Vorlage entgehen, ebenso wenig die zeitgenössische Oper. Auf die naheliegendste Idee aber ist einmal mehr die Kammeroper München gekommen:

In der Bühnenfassung von Dominik Wilgenbus swingt die amerikanische Familie zur Musik von George Gershwin, während das 300 Jahre ältere Gespenst mit den Klängen von Henry Purcell und John Dowland betört.

Der Reiz der aufeinanderprallenden Zeiten & Kulturen wird so zum quasi authentischen akustischen Erlebnis. Vollends, wenn der untote Sir Simon als Countertenor sein Wesen treibt, kann Oper nicht geistsprühender sein…

FERNSEHBERICHT – BR

VIDEO

TEASER

TRAILER

VORBERICHTE

„Schubladen? Nein danke!“ von Alice Cremer, BR-Klassik am 26.08.2019

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„Barockes Gespenst singt Gershwin“ von Michael Bastian Weiß, AZ am 27.08.2019

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„Spuk im Schloss“ von Egbert Tholl, SZ am 27.08.2019

„Zunächst geht es sehr lustig zu, auch wenn sich Dominik Wilgenbus eng an Wilde hält und einen sehr feinen Humor ausbreitet, angeführt von der Kammerzofe Mrs. Umney, dargestellt vom lebenden Gesamtkunstwerk Viola von der Burg. […] Das hat man vielleicht bei der Kammeroper, die doch meist mit lustigen Stücken den Sommer erheiterte, so noch nie erlebt: Das man am Ende völlig gerührt die wunderbaren Darsteller, Flore van Meerssche oder Elisabeth Freyhoff etwa, anstarrt wie ein kleines, ergreifendes Opernwunder.“

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REZENSIONEN

„Ghost-Opera auf dem Catwalk“ von Uwe Mitsching, Bayerische Staatszeitung am 29.08.2019

“ ‚Auf ihr Leichen, schwingt euer bleiches Gebein!‘ Damit das wie geschmiert geht, gibt es ‚Rudi Ratschs Anti-Rost-Öl‘ – zumindest bei dieser musikalischen Skelett-Schau im Nymphenburger Schloss. Dort spielt wie jeden Sommer die Kammeroper München und macht diesmal aus Oscar Wildes Das Gespenst von Canterville ein wahres Vergnügen.“

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„Zauberhaft“ von Thomas Jordan, SZ am 29.08.2019

„Hier gelingt es, das Abgründige im Komischen herauszuarbeiten. Etwa wenn die grotesk gutgelaunten amerikanischen Zwillinge Stars and Stripes (Elisabeth Freyhoff und Jakob Schad) mit Blasrohren Jagd auf das aus der Zeit gefallene Schlossgespenst Sir Simon (Thomas Lichtenecker) machen.“

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„Das Gespenst von Canterville“ im Hubertussaal – von Michael Bastian Weiß, AZ am 1.09.2019

„Gegen die Blutflecken hilft „Mr. Saubermanns Super-Fleck-weg“, gegen rasselnde Ketten „Anti-Rost-Öl“, und wenn das Gespenst gar zu schaurig stöhnt, hat man auch da ein Mittel im Angebot. Es ist lustig anzusehen und anzuhören, wie fröhlich pragmatisch die amerikanische Familie den Spuk des altenglischen Gespenstes von Canterville, einer Erfindung von Oscar Wilde, stets als lösbares Problem angreift.“

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PRODUKTION

MUSIKALISCHE LEITUNG Johanna Soller
REGIE Dominik Wilgenbus
BÜHNE Peter Engel
KOSTÜME Uschi Haug
MASKE Katherina Ivkina
LICHT Wolfgang Förster
KORREPETITION Wonny Seongwon Park
REGIEASSISTENZ Anna-Lu Rausch
PRODUKTIONSLEITUNG Vadim Mirovsky
PRODUKTIONSASSISTENZ Eleonora Weiss

SÄNGER*INNEN

SIR SIMON DE CANTERVILLE Thomas Lichtenecker
Nicholas Hariades
VIRGINIA OTIS Flore van Meerssche
MRS. UMNEY Viola von der Burg
CECIL DUKE OF CHESHIRE Patrik Horňák
MRS. LUCRETIA OTIS Theresa Holzhauser
MR. HIRAM B. OTIS Oliver Weidinger
Torsten Frisch
„STARS“ OTIS Elisabeth Freyhoff
„STRIPES“ OTIS Jakob Schad

MUSIKER*INNEN

FLÖTEN Christiane Steffens
OBOE/FLÖTEN Tamar Inbar
KLARINETTEN Christophe Gördes
FAGOTT Ruth Gimpel
VIOLINEN Senta Kraemer
Amy Park
Anton Roters
VIOLA Franziska Schrodi
Sophie Krosigk
VIOLONCELLO Thomas Wollenweber
KONTRABASS Ronald Schweppe
Christian Brühl
AKKORDEON Alexander Kuralionok
GITARRE Pedro Rogerio Aguiar
MARIMBA Ria Ideta
Emiko Uchiyama

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