CHARLEYS TANTE (E. Fischer)

Charleys Tante Operette

CHARLEYS TANTE

OPERETTE NACH DEM LUSTSPIEL VON BRANDON THOMAS

Buch & Gesangstext von Dominik Wilgenbus
Musik von Ernst Fischer
Bearbeitung & Arrangement von Alexander Krampe

PREMIERE 9. JANUAR 2014

im Künstlerhaus am Lenbachplatz, München

Eine Produktion von „Projekt Kammeroper in München e.V.“

Die nächsten Termine

Donnerstag, 14. März 2019 | 20:00 Uhr
CHARLEYS TANTE (Gastspiel)
Fulda, Schlosstheater
Mittwoch, 22. Mai 2019 | 19:30 Uhr
CHARLEYS TANTE (Gastspiel)
Erlangen, Markgrafentheater

INSZENIERUNG

Die Mutter aller Boulevardkomödien ist seit ihrer Uraufführung ein Publikumsrenner und die Titelrolle ein Leckerbissen für die größten Schauspieler. Zwar immer wieder mit mehr oder weniger Glück aktualisiert, wurzelt Charleys Tante doch unverkennbar im viktorianischen England. Erst wenn vor dem Hintergrund der strengen Moral und Prüderie der Entstehungszeit eine falsche Tante um ihr Leben, d.h. ihr gesellschaftliches Überleben spielt, entfaltet dieser Lustspielklassiker seine volle Qualität.

Gefühle, ganz gleich ob echte, falsche oder verwirrte, sind immer ein Fall für Musik. Merkwürdig insofern, dass Charleys Tante nicht sofort in eine Operette verwandelt wurde, oder spätestens in den 20ern in ein Musikalisches Lustspiel! Aber nun ist die Kammeroper München ja zur Stelle, um diese Lücke auf ihre bewährte Weise, also mit Witz, Charme und voller Überraschungen zu schließen.

Die Musik des heute so gut wie vergessenen Ernst Fischer (1900–1975) klingt wie für dieses Vorhaben gemacht: Es sind schwungvolle, raffiniert instrumentierte Orchesterstücke aus den 30er bis 50er Jahren, deren Melos und Rhythmik gleichermaßen mitreißen. Fischers zugleich eingängige und anspruchsvolle Partituren lassen an eine Mischung aus Paul Hindemith und George Gershwin denken.

Wie schon bei den Haydn- und Mozart-Pasticcios der Kammeroper München wird Dominik Wilgenbus Fischers Kompositionen an die dramaturgisch passenden Stellen der Komödie setzen und vertexten. Alexander Krampe wird aus den Instrumentalstücken Gesangsnummern machen und sie für ein Ensemble von Salonorchestergröße arrangieren.

Aus Charleys Tante ein Stück Musiktheater zu machen, heißt, die Musik statt als akustische Dekoration – was sie u.a. in den Verfilmungen des Stoffes mit Heinz Rühmann und Peter Alexander ist – als wichtigsten Ausdrucksträger zu behandeln. Um diese Dimension bereichert, wird aus der schrillen Travestie eine große Komödie.

INHALT

Spieldauer ca. 2 Stunden 30 Minuten

Um seinen Freunden das ersehnte Rendezvous mit ihren Angebeteten zu ermöglichen, verwandelt sich der exzentrische junge Lord Babberley in Charleys Tante. Seine Wirkung als Anstandsdame ist aber so überwältigend, dass sie alle Beteiligten in ein haarsträubendes Chaos der Leidenschaften stürzt. Nicht bloß klare Köpfe und heiße Herzen stehen auf dem Spiel, sondern plötzlich auch Babberleys Existenz…

PRESSE

„Faszinierendes Musiktheater“ Renate Emmenlauer in der Südwest Presse Online am 08.03.2016

„Die Aufführung bestach außer mit vergnüglicher und turbulenter Handlung auch durch eine fein herausgearbeitete und höchst professionelle Choreographie aus miteinander verflochtenem Gesang und leichtfüßigem Instrumental, getragen von Dynamik und mitreißender Musikalität – ideal, um dem grauen Alltag und dem nasskalten Wetter zu entfliehen. In Anbetracht der Fröhlichkeit, gespickt mit humorvoller Satire und einer alltagsnahen Ironie, von dem Ensemble der Kammeroper München brillant interpretiert, erwies sich Charleys Tante in der neuen Operettenfassung als Meisterwerk seiner Klasse.“

MEHR

„Ein zündender Gag nach dem anderen“ Sophia Rishyna in der Bürstädter Zeitung von 2017

„Musikalisch hervorragend, ein zündender Gag nach dem anderen, wohl durchdachte Choreografien und kleine Akrobatiknummern zwischendurch – noch vor der Pause war klar, dass die Operette ein durchschlagender Erfolg sein würde.“

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„Irrungen und Wirrungen“ in Pirmasenser Zeitung am 24.02.2017

Charleys Tante ist eine schreiend komische Operette in zwei Akten auf musikalisch hohem Niveau. Die Aufführung basierte auf dem englischen Lustspiel von Brandon Thomas aus dem Jahr 1892 und der Musik des 1975 verstorbenen deutschen Komponisten Ernst Fischer, der in erster Linie gehobene Unterhaltungsmusik schrieb. Diese ‚Mutter aller Boulevardkomödien‘ war seit jeher ein Publikumsrenner, wenn auch in erster Linie als Kinofilm. Die witzig-spritzige und temporeiche Darbietung der Münchener Kammeroper als Operette erwies sich in der Faschingszeit richtig terminiert und zog gut 400 Besucher in die Pirmasenser Festhalle.“

PRODUKTION

MUSIKALISCHE LEITUNG Nabil Shehata / Andreas Partilla
REGIE Dominik Wilgenbus
BÜHNE Peter Engel
KOSTÜME Uschi Haug
CHOREOGRAPHIE Bettina Fritsche
MASKE Tatjana Bösch
LICHT Wolfgang Förster
REGIEASSISTENZ Franziska Reng
REQUISITE George Martin

SÄNGER

LORD FANCOURT BABBERLEY Maximilian Nowka
CHARLES WYKEHAM Maximilian Kiener
BRASSETT Dominik Wilgenbus / Burkard Kosche
COLONEL SIR FRANCIS CHESNEY Torsten Frisch
AMY SPETTIGUE Anne Steffens
LORD STEPHEN SPETTIGUE Stefan Kastner
DONNA LUCIA D’ALVADOREZ Katharina Blaschke
ELA DELAHAY Theresa Pilsl

MUSIKER

FLÖTE Christiane Steffens
OBOE Marine Amelie-Lenoir
KLARINETTE Christophe Gördes
FAGOTT Ruth Gimpel
HORN Johannes Bernhard
VIOLINEN Senta Kraemer
N.N.
VIOLA Veronika Stross
VIOLONCELLO Thomas Wollenweber
KONTRABASS Ronald Schweppe
AKKORDEON Alexander Kuralionok
MARIMBA Ria Ideta / Alri Kitamura

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